Direkt über dir hängt das Baseplate von Bakteriophage T4 wie eine kalte geometrische Krone, seine hexagonalen Flächen in einem matten Silbergrau aus dicht gepackten Proteinen, während die sechs langen Schwanzfasern sich radial nach außen spreizen wie die Gelenkarme einer riesigen mechanischen Spinne und ihre distalen Spitzen in die Lipopolysaccharid-Oberfläche des Bakteriums eingraben, die sich in jede Richtung als wellige, bernstein-gelbgrüne Ebene aus Zuckerketten und Porinproteinen erstreckt. Die Membranoberfläche zittert unter dem unaufhörlichen Trommelfeuer der thermischen Energie — ein schimmernd-unstetes Flirren, als würde man über glühenden Asphalt blicken — und an den Kontaktstellen der Faserspitzen dimples die äußere Hülle sichtbar ein, wo spezifische Rezeptorproteine ihre molekularen Schlösser schließen. Sechs kurze Schwanzstacheln zeigen von der Unterseite des Baseplates nach unten und werfen diffuse Schatten auf die Membranebene, während der kontraktile Schwanzschaft darüber in eine violett-blaue Elektronendichte verschwindet, ein gerillter Helixzylinder aus gestapelten Ringuntereinheiten, der perspektivisch in molekularem Dunst verschwimmt. Der ikosaedrische Kopf — ein Reservoir aus rund 170 000 Basenpaaren viraler DNA — bleibt unsichtbar tief im Nebel: was zählt, ist dieser eine Moment der biochemischen Entscheidung, in dem das Baseplate seine Konformation verändert und die irreversible Invasion beginnt.
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