Der Boden unter den Füßen ist kein Fels im gewöhnlichen Sinn: Er trägt das Gewicht seiner eigenen gebundenen Energie, eine gehämmerte Amberfläche aus Eisen-Nickel-Materie, die von innen heraus leuchtet, durchzogen von goldenen Adern, in denen die Bindungsenergie pro Nukleon ihren tiefsten Sättigungspunkt erreicht hat — dies ist der stabilste Zustand, den Materie auf dieser Ebene des Seins annehmen kann. Zur Linken stürzt eine kobaltblaue Steilwand fast senkrecht in die Tiefe, ihre Fläche aus neutronenreichem Material zusammengepresst, die Gesteinsschichten dunkler werdend bis ins Indigo-Schwarz des Neutronenabbruchs, markiert nur von sporadischen, faden-dünnen Leuchtstellen — Signaturen instabiler Isotopenkonfigurationen, die sich kurz halten und dann kollabieren. Zur Rechten brennt eine rotockerfarbene Klippe mit agitierterer Wärme: Hier drückt die Coulomb-Abstoßung brechendes Gestein aus dem protonreichen Hang ab, und glühende Fragmente sinken in einen karminroten Nebel hinunter. Vom Plateau aus zieht sich das Tal in weiter Diagonale tiefer, das Licht der Talsohle bröckelnd von Bronze zu gedunkeltem Zinn, der Boden zunehmend rissig und unruhig, durchzogen von kurzen Gamma-Blitzen sterbender Konfigurationen, und ganz am Horizont, fast jenseits der Auflösung, schwebt ein blasses, silbrig-goldenes Plateau still im Dunkel — eine zweite Tasche tiefer Bindung, vorhergesagt, aber noch unerreicht, ihr ruhiges Leuchten der einzige Gegenpol zu der alles umgebenden Finsternis.
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