Vor dem Beobachter erhebt sich eine senkrechte Wand aus verdichtetem Potential – ein obsidianschwarzes, violett geadertes Gestein, das kein Licht zurückwirft und keine Grenze nach oben kennt, als wäre das Unmögliche selbst in Materie gegossen. Von links strömt eine warme, bernsteinfarbene Wahrscheinlichkeitswolke heran, das einfallende Wellenpaket des Elektrons, glühend wie schwebende Biolumineszenz, und trifft auf die Barriere – nur um in der Tiefe des Materials nicht zu verschwinden, sondern zu verblassen: Die Farbe wechselt von Bernstein zu Geistergrün, die Helligkeit halbiert sich mit jedem Schritt weiter ins Innere, exponentiell, unerbittlich, als lösche die Quantenmechanik selbst die Wahrscheinlichkeit Schicht für Schicht aus. Dieser Prozess heißt Tunneln – das Elektron besitzt als Quantenobjekt keine scharfe Grenze zwischen erlaubt und verboten, und seine Wellenfunktion durchdringt klassisch undurchquerbare Potentialbarrieren mit einer Amplitude, die als evaneszenter Schwanz exponentiell abklingt, aber niemals exakt null wird. Auf der rechten Seite der Barriere öffnet sich wieder das tiefblauschwarze Quantenvakuum, und eine blassere, gold-ockerfarbene Nebelwolke rekonstituiert sich im Transmissionsbereich – dieselbe Welle, gedimmt und abgekühlt, aber unverkennbar wiedergekehrt, die Tunnelwahrscheinlichkeit als Helligkeitsverlust greifbar gemacht.
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