Vor uns erstreckt sich eine gewaltige zeremonielle Plaza aus kühlem Zinngrau – der Si(111) 7×7-rekonstruierte Siliziumkristall, dessen Oberfläche mit einer Präzision angeordnet ist, die kein menschlicher Architekt je erzielen könnte. Zwölf Adatome ragen wie polierte Laternen über flache Sockel empor, ihre Elektronenhüllen in warmgelbem Licht glühend, während sechs etwas tiefer liegende Restatome zwischen ihnen bescheidenere Flammen in hohlen Vertiefungen tragen – zusammen formen sie zwei dreieckige Halbzellen, die sich mit kristallographischer Exaktheit in die Tiefe wiederholen. Diese Rekonstruktion entsteht, weil die oberste Lage des Siliziumkristalls ungesättigte Bindungen – sogenannte dangling bonds – minimiert, indem sie sich in einem komplexen Muster aus Dimeren, Adatomen und Restatomen neu ordnet, das eine 7×7-Überstruktur mit einer Periode von 46,6 Ångström bildet. An der Ecke der Einheitszelle klafft ein einzelnes Cornhole wie ein Abfluss im Boden des Platzes – eine geometrische Singularität absoluter Dunkelheit, umrahmt von den schwachen Leuchtfäden gebrochener Bindungen. Alles vibriert in stiller thermischer Unruhe, jeder Siliziumkern imperceptibel zitternd in seinem Gitterplatz, während die periodische Symmetrie des gesamten Bodens in der Ferne zu einem gleichmäßig schimmernden Horizont verschwimmt.
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