Vor dem Beobachter schwebt ein Objekt, das an nichts erinnert, was im gewöhnlichen Raum existiert: eine fast kugelförmige Form aus tiefem Elektroblau, ihr Bauch glatt wie poliertes Glacialeis, durchbrochen von acht kreisrunden Hälsen, die sich mit konzentriertem, weißglühendem Leuchten in angrenzende Brillouin-Zonen hineinbohren. Dies ist die Fermi-Fläche des Kupfers, dargestellt im Impulsraum — keine physische Oberfläche, sondern eine topologische Grenze, die im reziproken Gitter existiert und alle Elektronen von den unbesetzten Zuständen trennt, wobei die acht Hälse der kubisch-flächenzentrierten Symmetrie des Kristalls entspringen und die ungewöhnlich hohe elektrische Leitfähigkeit des Metalls maßgeblich bestimmen. Durch die durchscheinende blaue Hülle hindurch strahlt das Innere ein warmes Bernstein-Gold aus — das Fermi-Meer der besetzten Impulszustände, dicht gepackt und träge, während die äußere Dunkelheit absolut und merkmallos bleibt, denn dieser Raum kennt keine Koordinaten, keine Entfernung, keine Materie. Die Wärme des Goldes und die Kälte des Blaus begegnen sich an den Halsöffnungen in einem schmalen grünlich-weißen Leuchtband, das die topologische Spannung verrät, an der Elektronen ihre Energie und Richtung verlieren oder gewinnen — eine Grenze, die keine Substanz hat, und dennoch alles bestimmt.
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